PV-Anlage in Mariallou in Betrieb!

Gerade erreichen uns aktuelle Bilder aus Mariallou im Südsudan, wo Norbert Demmelbauer endlich die Installation der PV-Anlage auf dem Gelände des St. Daniel Comboni Hospitals in Angriff nehmen konnte. Monatelang war die kleine Krankenstation im Südsudan wegen Überschwemmungen für LKWs nicht erreichbar. Mittlerweile ist die Montage abgeschlossen und das Personal der TB, HIV und Lepra-Station freut sich bereits über den Solarstrom.

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Erfreulicher Jahresbericht 2019

2019 war ohne Zweifel ein außergewöhnliches Jahr für den EWK Zell. Nach 29 Ausgaben des Lateinamerikafestes wurde gemeinsam mit dem Kulturverein Kraut & Ruam erstmals das Wörld Weit Festival auf die Beine gestellt. Die Premiere bei ausverkauftem Haus war ein voller Erfolg. Danke nochmal an die Mitglieder von Kraut & Ruam für die tolle Zusammenarbeit und wir freuen uns auf die Neuauflage am 21. Nov. 2020 mit dem Schwerpunktland „JAMAIKA“.

Durch Kofinanzierungen mit dem Land OÖ und dem Rotary-Club Schärding konnte 2019 die eindrucksvolle Summe von EUR 90.000,- in unsere Hilfsprojekte in Nicaragua, Uganda und im Südsudan investiert werden. Die damit ermöglichten Arbeiten an der Verbesserung der Infrastruktur der Krankenstationen und Spitäler sind teils noch in Gang. Aktuelle Berichte zu den Fortschritten dieser Projekte werden laufend an dieser Stelle veröffentlicht. Vielen herzlichen Dank an unsere Spenderinnen und Spender, die die wertvolle Basis für unsere Arbeit bilden.

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„Die andere Seite Afrikas“

Am 17. Jänner 2020 gab Dr. Wolfgang Böhm den Besuchern seines Vortrages "Die andere Seite Afrikas" anhand einer Bilderstrecke über das Volk der Turkana einen unverstellten, realistischen Einblick in die Lebensumstände im heutigen Afrika. Die Turkana sind eine nilotische Volksgruppe, die im Nordwesten von Kenia lebt. Vertieft wurden die Bilder durch anschauliche Informationen über die große Diversität der einzelnen Volksgruppen und Sprachen innerhalb einzelner afrikanischer Staaten. Auch die vielen Hindernisse und Probleme für eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit wurden selbstkritisch aus europäischer Sicht aufgezeigt.

Am Folgetag wurden diese Erkenntnisse gemeinsam mit Dr. Wolfgang Böhm in unserer jährlichen EWK-Klausur vertieft und im Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung der Projektarbeit unseres Vereines eingehend diskutiert.

 

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Hilfe für Pestspital in Uganda

Das Holy Family Hospital Nyapea liegt im Bezirk Zombo in Uganda und existiert seit über 31 Jahren. In Kooperation mit dem Rotary Club Schärding und dem Land Oberösterreich wollen wir die Wasser- und Energieversorgung dieses Spitals verbessern.

Dieses Spital ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo noch regelmäßig PestpatientInnen behandelt werden. Die Pest wurde in diesen Breiten noch nicht zur Gänze ausgerottet. Im Spital werden auch viele Kaiserschnitte durchgeführt, da die Frauen in der Region sehr enge Becken haben und es regelmäßig zu Problemen bei der Geburt kommt.

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Wörld Weit Festival 2019 – ausverkaufte Premiere!

Am 19. Oktober ging im Schloss Zell/Pram das 1. „Wörld Weit Festival“ über die Bühne. Das komplett neue Veranstaltungskonzept wurde gemeinsam vom Eine Welt Kreis und dem Kulturverein „Kraut & Ruam“ - den Machern des „Free Tree Open Airs“ in Taiskirchen – entwickelt. Die Idee zu diesem Konzept besteht darin, dass jedes Jahr die Dekorationen, der Sound und die Köstlichkeiten einer anderen Region unserer Erde im Mittelpunkt stehen. Somit gab es nach 29 Jahren „Lateinamerikafest“ heuer erstmals den „Balkan“ als musikalischen und kulinarischen Schwerpunkt für unsere wichtigste Benefizveranstaltung.

Auf der Hauptbühne performte die „PETER MAYER HOFKAPELLE“ mit einem wunderschönen Set und der Hamburger Musiker Ulf Lindemann - besser bekannt als „DUNKELBUNT“, das erste Mal mit seinem neuen Projekt: „Balkan to Bollywood“. Im Anschluss legte „Dunkelbunt“ noch ein extrem tanzbares und unvergessliches DJ Set hin, dass alle Besucher begeisterte.

Auf der Nebenbühne gab es elektronische Klänge zum Tanzen mit der DJ Legende „SCHEIBOSAN“ aus Wien und „MODUL KOLLEKTIV“ aus Linz.

Nicht nur die Musik war Thema beim „WÖRLD WEIT“, sondern auch die Kulinarik. Spezialitäten aus dem Balkan wie z.B.: lang gegartes Lammfleisch, selbst gemachte Cevapcici und ein köstlicher Bohneneintopf wurde von den Gästen mit Freude angenommen. Zusätzlich gab es eine Original-Sliwowitz-Bar und ein gemütliches Fairtrade-Café am Balkon mit perfekter Sicht auf die Hauptbühne.

Das „Wörld Weit“ ist ein Benefizfestival, der komplette Reinerlös wird für die Hilfsprojekte vom Eine Welt Kreis Zell/Pram verwendet. Umso mehr freut es uns, dass dieses Projekt ausverkauft und die Stimmung so extrem gut war.  Der Kulturverein Kraut und Ruam sowie der Eine Welt Kreis Zell/Pram sagen danke fürs Feiern und den unglaublich schönen Abend. Bis zum nächsten Jahr!

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Spende vom Bauernmarkt-Team

Am 25.10.2019 wurde die Leitung des Bauernmarktes in Zell/Pram von Marianne Standler an Marianne Meier übergeben. Aus diesem Anlass übergaben die Mitglieder des Bauernmarktes eine Spende von € 500,- jeweils an die Pfarre, den Kindergarten und auch an den Eine Welt Kreis. Wir bedanken uns sehr herzlich dafür!

Der Bauernmarkt ist in Zell/Pram schon 24 Jahre aktiv und der Eine Welt Kreis ist dort mit einem EZA Stand mit fair gehandelten Waren vertreten.

Herzlichen Dank auch an die fleißigen Verkäuferinnen, die jedes Monat bei jedem Wetter den EWK Stand betreuen und an das Ehepaar Ertl für den Einkauf und Auf/Abbau des Standes.

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Aktuelle Bilder aus Marial Lou, Südsudan

Norbert Demmelbauer hat bei seinem letzten Besuch im St. Daniel Comboni Hospital Marial Lou den desolaten Zustand der Gebäude dokumentiert. Zentimeterdicke Risse in den Wänden, brüchige Bausubstanz, kaputte Böden, starker Befall mit Fledermäusen und damit einhergehende Verunreinigung, keine funktionierende Wasser- und Stromversorgung - es fehlt an allen Ecken und Enden.
Priorität hat im ersten Schritt nachwievor die Wiederherstellung der Wasserversorgung mittels einer Solarpumpe und die Installation einer PV-Anlage. In der Folge besteht bei der Sanierung bzw. Erneuerung der Bausubstanz dringender Handlungsbedarf. Wir hoffen, dies mit der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender und in Kooperationen mit anderen Organisationen bald in Angriff nehmen zu können.

Derzeit (Stand Mai 2019) werden 31 Patienten im Hospital und 30 extern in den Dörfern betreut. Bekocht werden die Patienten traditionell von den Familienangehörigen, weshalb auf dem Gelände des Hospitals neben den kranken Menschen noch viele andere Personen und Kinder leben.

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PV-Anlage in Kitgum wird erweitert

Die mit Unterstützung des EWK Zell errichtete Photovoltaik-Anlage des St. Josephs Hospitals in Kitgum (Uganda) leistet nachwievor hervorragende Dienste. In einem zweiten Schritt wird diese Anlage nun erweitert. Mit den erwarteten Einsparungen bei den Energiekosten kann die finanzielle Situation des Hospitals weiter entlastet werden. Neben der Energieeinsparung wird dadurch während des Tages auch eine vom Netz unabhängige Stromversorgung garantiert. Das bedeutet weniger Generatorbetrieb zwischen 9 und 16 Uhr, wenn das Netz wieder einmal für längere Zeit ausfällt.

Zur Veranschaulichung hier 2 Grafiken:

Gemessenes Lastprofil vom Dezember 2018:
- Orange Fläche = PV-Energie = ca. 22% = 85 kWh/Tag
- Blaue Fläche = Netz + Generator = 78% = 300 kWh/Tag
- Gesamtstrombedarf: ca. 385 kWh/Tag

Berechnetes Lastprofil bei doppelter PV Leistung und weniger Last in der Nacht (-30% durch Umstellung auf LED-Leuchten):
- Orange Fläche = ca. 125 kWh/Tag = ca. 40%
- Blaue Fläche = ca. 190 kWh/Tag = ca. 60%
- Gesamtstrombedarf: ca. 315 kWh/Tag

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Hilfe für Krankenstation Marial Lou im Südsudan

Die St. Daniel Comboni TB, Lepra und HIV Krankenstation Marial Lou liegt im Norden des Südsudan. Das Einzugsgebiet hat in etwa so groß wie OÖ. Es ist die einzige derartige Krankenstation für die dortige Bevölkerung.

Die Herausforderungen, mit denen das Kleinspital zu kämpfen hat, sind groß. Die Gebäude sind in einem sehr schlechten Zustand und stark renovierungsbedürftig. Das Kleinspital hat keine eigene Wasserversorgung und zur Stromversorgung steht ein kleiner Generator zur Verfügung, der jedoch oftmals defekt ist. Wir haben uns entschlossen, die Krankenstation Mariallou zu unterstützen und beginnen bei den dringendsten Vorhaben.

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