Wasser und Strom für St. Daniel Comboni Hospital

Abschlussbericht Projektinstallation

Vom 9. bis 12. Februar 2020 konnten die Arbeiten zur Errichtung einer Strom- und Wasserversorgung für das St. Daniel Comboni Hospitals in Mariallou (Südsudan) durchgeführt werden. Das Projekt besteht aus 9 Solarpaneelen von 295Wp, von denen 6 für die Stromversorgung des Geländes und 3 für das Pumpen von Wasser bestimmt sind.

PV-SYSTEM FÜR STROM
Auf dem Dach des Laborgebäudes sind sechs Paneele montiert. Diese bilden zwei Strings aus 3 in Reihe geschalteten Paneelen, die mit dem Victron EasySolar-Wechselrichter im Maschinenraum verbunden sind. Dort wurde auch ein Kühlschrank installiert, der mit den Paneelen mitgeliefert wurde und für die Lagerung von Impfstoffen und Reagenzien vorgesehen ist. Das System wurde speziell mit dem eingebauten Solarladeregler für AIB-Batterien programmiert.

WASSERPUMP-SYSTEM
Zunächst wurde die dreiphasige Wechselstrompumpe mit Hilfe von 21 Stück 3 Meter langen GI-Rohren in das Bohrloch abgesenkt. Dies war eine ziemlich schwere Arbeit, die zusätzliche Arbeitskraft erforderte, um zunächst die alte Pumpe herauszuholen. Die zum Pumpbetrieb notwendige Stromversorgung besteht aus 3 in Reihe geschalteten Paneelen, die auf dem Dach einer ehemaligen Mahlmühle in der Nähe des Bohrlochs montiert sind.

Die Anlagen wurden erfolgreich getestet und in Betrieb genommen. Die Menschen im St. Daniel Comboni Hospital haben nun Zugang zu sauberem Wasser.

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PV-Anlage in Mariallou in Betrieb!

Gerade erreichen uns aktuelle Bilder aus Mariallou im Südsudan, wo Norbert Demmelbauer endlich die Installation der PV-Anlage auf dem Gelände des St. Daniel Comboni Hospitals in Angriff nehmen konnte. Monatelang war die kleine Krankenstation im Südsudan wegen Überschwemmungen für LKWs nicht erreichbar. Mittlerweile ist die Montage abgeschlossen und das Personal der TB, HIV und Lepra-Station freut sich bereits über den Solarstrom.

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Aktuelle Bilder aus Marial Lou, Südsudan

Norbert Demmelbauer hat bei seinem letzten Besuch im St. Daniel Comboni Hospital Marial Lou den desolaten Zustand der Gebäude dokumentiert. Zentimeterdicke Risse in den Wänden, brüchige Bausubstanz, kaputte Böden, starker Befall mit Fledermäusen und damit einhergehende Verunreinigung, keine funktionierende Wasser- und Stromversorgung - es fehlt an allen Ecken und Enden.
Priorität hat im ersten Schritt nachwievor die Wiederherstellung der Wasserversorgung mittels einer Solarpumpe und die Installation einer PV-Anlage. In der Folge besteht bei der Sanierung bzw. Erneuerung der Bausubstanz dringender Handlungsbedarf. Wir hoffen, dies mit der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender und in Kooperationen mit anderen Organisationen bald in Angriff nehmen zu können.

Derzeit (Stand Mai 2019) werden 31 Patienten im Hospital und 30 extern in den Dörfern betreut. Bekocht werden die Patienten traditionell von den Familienangehörigen, weshalb auf dem Gelände des Hospitals neben den kranken Menschen noch viele andere Personen und Kinder leben.

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