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Sustainable Development Goals

Seit 1.1.2016 sind die „Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung“  in Kraft. Sie wurden von den Vereinten Nationen beschlossen, mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030). In einem 1-tägigen Studientag haben wir uns mit diesen umfassenden Zielen beschäftigt.

Die Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung – „SDGs“

Die SDGs wurden – ganz im Gegensatz zu den MDGs – von tausenden ExpertInnen von UN, Regierungen, Zivilgesellschaft, Stiftungen, Privatwirtschaft etc… in einem dreijährigen Verhandlungsprozess ausgearbeitet.
Dementsprechend umfassend präsentieren sie sich. Sie gehen auch weit über Entwicklungspolitik hinaus – denn die 17 Ziele, 169 Subziele und 304 Indikatoren (die sich noch in Ausarbeitung befinden und im März präsentiert werden sollen) umfassen alle großen Politikfelder – von klassischen Entwicklungsthemen wie Bekämpfung der Armut und des Hungers genauso wie den Schutz der Ökosysteme, die Gleichstellung zwischen Mann und Frau, die globale Vollbeschäftigung und ein nachhaltiges Konsumverhalten. Die SDGs vereinen dabei 3 große Themen:

  1. Soziale Entwicklung
  2. Ökonomische Entwicklung
  3. Schutz unseres Planeten

Kritiker sprechen von einem gigantischen Wunschzettel, der weniger realistische Ziele als vielmehr Träumereien und Beliebigkeiten zum Inhalt hat. Außerdem seien die SDGs abgehoben, viel zu komplex – und allein das Monitoring und die Datenerhebung würden Unsummen verschlingen, besonders in armen Ländern.

SDGs_deutsch
Im Detail lesen sich die Ziele wie folgt:

SDG 1: Armut in allen ihren Formen und überall beseitigen

SDG 2: Hunger beseitigen, Ernährungssicherheit und verbesserte Ernährung erreichen, eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

SDG 3: Ein gesundes Leben sicherstellen und das Wohlergehen aller Menschen in allen Altersgruppen fördern

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